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28.10.2020 : 2:55 : +0100

Als sich das Leben nach den schlimmen Auswirkungen des 1. Weltkrieges 1914/18 in unserem Dorf wieder normalisierte und die Wunden vernarbten, die der Verlust von Angehörigen und Kameraden verursachte, wuchs auch die Bereitschaft für kulturelle Beteiligung in Friesenried.

Es entstand in unserem Dorf der Wunsch nach einer eigenen Musikkapelle. Hauptförderer dieses Wunsches war der damalige Tierarzt Dr. Breindl. Er warb bei den jungen Männern des Dorfes für sein Vorhaben. Endlich, am 9. Februar 1921, war dann der eigentliche Gründungstag und folgende Jungmänner fanden sich unter dem festen Vorsatz zusammen, sich musikalisch ausbilden zu lassen: Max Bögle, Simon Högner, Heinrich Mair, Ulrich Bach, Alois Heiß, Anton Kohlhund, Ludwig Bart, Ludwig Hartmannsberger und Josef Stockmann.

Diese hier aufgeführten Gründungsmitglieder mussten sofort eine Anzahlung von 200 Mark als Startkapital leisten. Eine Sammlung in der Gemeinde, bei der auch ledige Personen angesprochen wurden, erbrachte für die damaligen schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse eine beachtliche Summe. Die Sammelliste, die heute noch als wertvolles Dokument vorhanden ist, gibt Einblick in die Aufgeschlossenheit und Zustimmung der ganzen Dorfbevölkerung für dieses Vorhaben. Es war nun möglich, bei der Firma Dolge in Augsburg Instrumente für eine neunstimmige Musik, wie sie damals üblich war, zu beschaffen. Das fehlende Notenmaterial wurde durch Umschreiben von Klavier- und Orgelstimmen beschafft.

Hauptproblem der jungen Idealisten war das Fehlen eines geeigneten Ausbilders. Schmiedemeister Fridolin Krün, welcher bereits in benachbarten Orten als Dirigent und Ausbilder tätig war, musste aus zeitlichen Gründen absagen. Aus Eggenthal stellte sich Herr Hartmann kurze Zeit als Dirigent zur Verfügung.

Ihren ersten Auftritt hatte die junge Kapelle bereits im April des selben Jahres bei der Beerdigung von Altbürgermeister Simon Lerf, welcher 37 Jahre die Geschicke der Gemeinde Friesenried geleitet hatte.

Im Herbst 1921 nahmen drei besonders eifrige Musiker, unter ihnen auch Josef Stockmann, der spätere Dirigent, einige Monate Unterricht bei Michael Jörg (Maunze Michl), einem erfahrenen Militärmusiker in Holzstett. Den Weg dorthin legten die unentwegten Idealisten zu Fuß zurück und kehrten oft erst weit nach Mitternacht von der Probe ins Heimatdorf zurück.

Einige Zeit leitete Herr Steinbach aus Kaufbeuren, ebenfalls Militärmusiker und Mitglied der Stadtkapelle, die Kapelle. Im Frühjahr 1922 konnte dann Herr Schäfer, ein erfahrener und versierter Musiklehrer aus Leuterschach, als Dirigent gewonnen werden. Neben den 12 Mark, die Herr Schäfer für jede Probe erhielt, war noch die Abholung mit einem Fuhrwerk am Bahnhof Aitrang notwendig. Die Proben fanden in den Wohnungen der Musiker Högner und Stockmann statt.

So manches Probehonorar mussten die Musikanten als Arbeitsleistung im Kalksteinwerk von Herr Schäfer in Leuterschach ableisten. Manche Heimfahrt von dieser Tätigkeit wurde durch eine zünftige Kegelpartie in Marktoberdorf unterbrochen. Hiervon konnte auch das schönste Erntewetter die Musiker nicht abhalten.

Die Kapelle umrahmte 1929 die Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche. Sie spielten auch auswärts bei einer Fahnenweihe in Eggenthal, bei dem Katholikentag der Burschenvereine in Kempten, sowie bei manch anderem Feste.

1933 übernahm Hauptlehrer Baur, ein vielseitiger Musiker, bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst die Leitung der Kapelle. Auch einige Musiker mussten in den 2. Weltkrig ziehen und so war es bis 1943 noch in verkleinerter Besetzung möglich, die Trauergottesdienste für die gefallenen Soldaten musikalisch zu umrahmen. Durch weitere Einberufungen verlor die Kapelle dann ihre Spielfähigkeit, und es war ihr eine Zwangspause bis 1949 auferlegt. Im Frühjahr dieses Jahres versuchte nun Josef Stockmann die Musiker zu sammeln, um erneut eine Kapelle entstehen zu lassen. ES konnten auch einige junge Musiker als Verstärkung ausgebildet werden. Als Höhepunkt dieser Zeit kam wohl die Weihe der neuen Kirchenglocken der Pfarrkirche St. Josef 1952 bezeichnet werden, welche von der Kapelle würdig umrahmt wurde.

Im Herbst 1961 übernahm Anton Schindele die Leitung der Kapelle. Mit jugendlichem Eifer stellte er sich den Anforderungen und bewirkte, dass drei junge Musiker in die Kapelle kamen. Als Vorstand stellte sich der Musiker Ludwig Daufratshofer, als Kassier Josef Melder zur Verfügung. Im selben Jahr erfolgte auch der Eintritt in den Allgäu-Schwäbischen Musikbund.

Am 1. Mai 1962 ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Die Kapelle konnte sich erstmals in einer bodenständigen Allgäuer Tracht der Bevölkerung vorstellen. Finanzielle Grundlage für diese Anschaffung war ein erfreuliches Sammelergebnis in der Gemeinde. Die erste Großveranstaltung hatte die Kapelle 1965 bei der Fahnenweihe unseres Schützenvereins „Diana“ zu bestreiten, vor allem auch durch Auftritte im Festzelt.

1965 konnte Dank des Entgegenkommens der Molkereigenossenschaft im Rückgebäude der Milchsammelstelle ein eigenes Probelokal bezogen werden.

1966 nahm die Musikkapelle Friesenried beim 7. Bezirksmusikfest in Günzach erstmals an den Wertungsspielen teil und konnte sich mit 113 Punkten einen 1. Rang erspielen. Dieser beachtliche Anfangserfolg brachte Ansporn für weitere zielstrebige Arbeit.

Im Frühjahr 1967 wurde ein dringendes Problem, nämlich der Musikernachwuchs, in Angriff genommen. Nach einem Aufruf meldeten sich prompt 21 aufgeschlossene Jugendliche, die ein Blasinstrument erlernen wollten. Nach sechswöchiger theoretischen Unterweisungen durch den Dirigenten und einige Musiker erfolgte dann der Unterricht an den Instrumenten, die von der Kapelle zur Verfügung gestellt wurden.

Beim Dreikönigskonzert 1968 stellten sich die Jungbläser erstmals der Öffentlichkeit vor. Beim Bezirksmusikfest 1968 in Eggenthal brachte ein 1. Rang mit Auszeichnung nach erst 1 ¼ Jahren Ausbildung den Jungmusikern weiteren Auftrieb und wertvolle Motivation. 1970 erfolgte dann die Eingliederung in die Stammkapelle.

Mit der damaligen beachtlichen Zahl von 40 Musikern, gelang beim Bezirksmusikfest in Trauchgau 1970 mit einem 1. Rang mit Auszeichnung erstmals der Vorstoß in die Spitzengruppe. Dieser Erfolg konnte biem 9. Bezirksmusikfest 1971 in Altdorf wiederholt werden.

Zum 50-jährigen Gründungsjubiläum 1972 bewarb sich die Kapelle um die Durchführung des 10. Bezirksmusikfestes. Schirmherr war der damalige Landrat Franz Pinegger. Beim Festakt konnten drei noch lebende Gründungsmitglieder besonders geehrt werden: Ulrich Bach, Ludwig Hartmannsberger und Ehrendirigent Josef Stockmann.

Durch die stattliche Zahl von 32 Kapellen, welche sich zum Wertungsspiel meldeten, musste der Vortrag im Festzelt und in der Pausenhalle der Schule durchgeführt werden. Der Gesamtchor auf dem Sportplatz, sowie der prächtige Festzug durch das geschmückte Dorf, war eine machtvolle Demonstration für die Blasmusik. Mit einem Stimmungsmusikwettbewerb der Kapellen Aitrang, Altdorf, Eggenthal und Leuterschach klang das gelungene Fest am Abend des Pfingsmontags aus.

1977 übergab der langjährige Vorstand Ludwig Daufratshofer sen. sein Amt an den Musiker Franz Wörz, der diesen Posten bis 1990 mit Umsicht und Ausdauer bekleidete. 1977 wurde erneut in größerem Rahmen mit der Ausbildung von Jungmusikern begonnen. Nach einem Aufruf in der Gemeinde meldeten sich prompt wieder 24 Jugendliche, davon erstmals 7 Mädchen. Die Ausbildung der Holzbläser übernahm Herr Günther Kornhäuser, die der Blechbläser Herr Hans Filgertshofer, beide aus Marktoberdorf. Beim Jahreskonzert am 6.1.1978 stellte sich der stattliche Musikernachwuchs der Öffentlichkeit vor und wurde 1981 als wertvolle Verstärkung in die Stammkapelle integriert.

An einem Maisonntag 1979 wurde das erste Dorffest veranstaltet. Nachdem sich die finanziellen Aufwendungen von Jahr zu Jahr ständig erhöhten, war man gezwungen sich um eine zusätzliche Einnahmequelle umzusehen. Diese Veranstaltung, die des öfteren durch unsichere Witterung beeinträchtigt wurde, wird seitdem alljährlich am Fest Christi Himmelfahrt (Vatertag) im Herzen des Dorfes bei der Raiffeisenbank durchgeführt. Seit Anfang der 90er Jahre ist das Wetterrisiko durch ein Zelt beseitigt und das Fest wurde auf 2 Tage ausgedehnt.

Um für moderne musikalische Stilrichtungen Rechnung zu tragen, wurden 1981 auch vier Saxophone angeschafft. Vier Mädchen zeigten Interesse an diesem Instrument und wurden vom Musikanten Josef Julius ausgebildet. Beim Jahreskonzert am 3.1.1082 konnte sich das Quartett bereits der Öffentlichkeit vorstellen.

1984 entschloss sich die Vorstandschaft erneut, für Musikernachwuchs zu werben. Diese Aktion übertraf alle Erwartungen. 27 Mädchen und Buben meldeten sich, um ein Instrument zu erlernen. Eine erfreuliche Feststellung, dass die Musikkapelle bei der Bevölkerung ein so hohes Ansehen genießt. In bewährter Weise übernahm Herr Hans Filgertshofer aus Marktoberdorf wieder die Ausbildung der Blechbläser. Die Ausbildung zum Erlernen der Klarinette übernahm der Musiker Dieter Stelle.

Das Jahreskonzert 1985 stellte die Verantwortlichen vor eine schwere Entscheidung. Der bisherige Konzertsaal im Gasthaus Traube wäre mit einer Kapelle dieser Größenordnung hoffnungslos überfüllt gewesen, und so entschloss man sich, das Konzert erstmals in der geräumigen Mehrzweckhalle abzuhalten. Der große Erfolg der Veranstaltung und die herrliche Akustik in der Halle gaben den Befürwortern dieses „mutigen Schrittes“ recht und ließen die Kritiker bald verstummen.

1988 wurden die Jungmusiker in die Stammkapelle eingegliedert und von diesem Zeitpunkt an zählte die Musikkapelle die stattliche Zahl von 60 Musikerinnen und Musikern.

Seit 1965 beteiligt sich die Friesenrieder Musikkapelle alljährlich auch am Festzug zum traditionellen Tänzelfest in Kaufbeuren an beiden Tagen. Seit 10 Jahren marschiert sie in der Musikertracht, früher in der Heroldskleidung.

Die Größe der Kapelle brachte auch so manches Problem mit sich. An der Jahreshauptversammlung 1990, bei der der bisherige Vorstand Franz Wörz – nach über 13-jähriger Vorstandstätigkeit – sein Amt an Ludwig Daufratshofer jun. übergab, beschlossen die Musiker erneut eine Neueinkleidung. Erstmals wurden für die Musikerinnen schmucke Dirndl angeschafft. Dank der großzügigen Unterstützung durch die politische Gemeinde, durch Spenden der ortsansässigen Banken und der Gebefreudigkeit der heimischen Bevölkerung konnte auch dieser finanzielle Kraftakt bewältigt werden.

Am 1. Mai 1990 konnte sich die Kapelle bei einem abendlichen Standkonzert erstmals in der neuen Tracht der Dorfgemeinde vorstellen.

Am 16. Oktober 1991 hatte die Kapelle die traurige Pflicht , ihren Ehrendirigenten und dem einzigen noch lebenden Gründungsmitglied Josef Stockmann die letzte Ehre zu erweisen. Der im 89. Lebensjahr Verstorbene hatte als Musiker und späterer Dirigent mit viel Idealismus und persönlichen Aufwendungen unserer Kapelle gedient.

Am 5.1.1992 wurde Anton Schindele nach 30 Dienstjahren als Dirigent verabschiedet. Er wurde 1991 zum Leiter des Bezirkes 4 gewählt und hatte somit für die Sache der Blasmusik ein anderes Aufgabenfeld übernommen. Der bisherige Stellvertreter Josef Julius übernahm als Dirigent die musikalische Leitung der Kapelle, allerdings mit der Einschränkung nur so lange, bis ein anderer Dirigent gefunden sein.

1992 wurde erneut eine Werbung um Jungmusiker durchgeführt. Diese Aktion übertraf erneut alle Erwartungen. Es meldeten sich 25 Kinder und Jugendliche, welche ein Blasinstrument erlernen wollten. Die Ausbildung der Blechbläser übernahm Herr Blaschek aus Kaufbeuren, die der Holzbläser Herr Werder Lederle aus Dirlewang.

Beim Jahreskonzert 1993 dirigierte Josef Julius die Kapelle zum letzten Mal.

Dankenswerterweise hatte er sich 2 Jahre lang als Dirigent zur Verfügung gestellt und die verwaiste Kapelle mit viel Eifer und Engagement geleitet. Trotz intensiver Bemühungen konnte in dieser Zeit kein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Der Musiker Martin Wörz, Absolvent des Dirigentenkurses übernahm nun kommissarisch das Dirigentenamt und nach wenigen Wochen konnte mit Paul Roth, einem Bundeswehrleutnant aus Kaufbeuren, ein neuer Dirigent gefunden werden. Martin Wörz übergab auch die neu gegründete Jugendkapelle an Paul Roth, da es ihm aus beruflichen Gründen leider nicht mehr möglich war, diese weiter zu leiten.

Leider blieb auch dieser Dirigent der Kapelle nicht lange erhalten. Im Juni 1995 ging Roth aus beruflichen Gründen in die USA. Somit begann die Dirigentensuche abermals. Eine große Erleichterung brachte die Zusage von Rudolf Hartmann aus Mauerstetten, in Friesenried als neuer Dirigent zu wirken. Hartmann, bis dahin stellvertretender Dirigent der Stadtkapelle Kaufbeuren und Leiter der Big Band, gleichzeitig versierter Posaunist, brachte die besten Voraussetzungen für diese Tätigkeit mit. Er erklärte sich ebenfalls bereit, die Jugendkapelle bis zum Frühjahr 1997 zu leiten.

1996 begann die Gemeinde mit dem Umbau des ehemaligen Gasthauses „Grüner Baum“ zu einem Vereinshaus. Die Musikkapelle, sowie mehrere andere Vereine, sollten hier ein neues Zuhause finden. Die bisherigen räumlichen Verhältnisse für die stattliche Anzahl von Musikerinnen und Musikern waren mehr als dürftig.

Architekt Julius, als Planer und Bauleiter der ganzen Maßnahme, sah das geräumige Dachgeschoss für die Musikkapelle als Proberaum vor. Nach den Rohbauarbeiten und der Erstellung eines neuen Dachstuhles durch örtliche Firmen, konnte der Innenausbau durch die Vereine in Eigenleistung beginnen. Sehr großzügig stellte die Gemeinde das hierfür benötigte Baumaterial zur Verfügung. Das komplette Oberhaus wurde durch viele freiwillige Helfer verputzt, eine vorgeschriebene Brandschutzhaut angebracht und viele Quadratmeter Estrich verlegt. Die Decke des neuen Proberaums sollte den hohen Ansprüchen der Akustik und zeitgemäßen Deckenverkleidung entsprechen.

Nach fast einjähriger Bauzeit und der Auslagerung des Proberaums in die Aula der Hauptschule, konnte dann nach der Einweihung des Gemeindehauses am 21. Juni 1998 der geräumige und schmucke Proberaum mit den entsprechenden Nebenräumen bezogen werden. Die Kapelle hat nun für ihren Probebetrieb in räumlicher, sowie akustischer Hinsicht, beste Voraussetzungen. Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses hat die politische Gemeinde einmal mehr ihre kulturelle Aufgeschlossenheit bewiesen.

Die Musikkapelle Friesenried stellt im kulturellen Leben der Dorfgemeinschaft einen wesentlichen Bestandteil dar. In 50 Proben und fast so vielen Aufritten im Verlaufe des Jahres, wird den Musikerinnen und Musikern viel Idealismus und Liebe zur Sache abverlangt. Auch von den Angehörigen erfordert diese Mitwirkung Verständnis und Toleranz, was hier dankend erwähnt werden soll.

Neben dem Jahreskonzert, welches in ununterbrochener, fast 40-jähriger Folge am Anfang des Jahres steht, ist die Teilnahme an Bezirksmusikfesten im eigenen, so wie auch in Nachbarbezirken seit vielen Jahren schon Tradition. Die Umrahmung kirchlicher wie weltlicher Feste im Jahresablauf gehört zum wichtigen Aufgabenbereich der Kapelle.

Auch die Jungmusiker, welche seit zwei Jahren in der neu gegründeten Jugendkapelle der Verwaltungsgemeinschaft wertvolle Weiterbildung erfahren, nehmen regelmäßig an Jugendkonzerten auf Bezirksebene teil.

Der Bläsernachwuchs, welcher unter der Leitung des rührigen und beliebten Dirigenten Bernhard Prestele aus Reinhardsried steht, hat sich in „Jugendkapelle Mühlbachtal“ umbenannt. Sie konnten sich bei einem Wertungssiel bereits ein beachtliches Prädikat erspielen.

Es ist sicher der Verdienst aller Dirigenten, Ausbilder und aktiven Mitglieder, dass im Jahr 2001 das 80-jährie Bestehen gefeiert werden kann. Als Höhepunkt dieses Jubiläums darf wohl die Organisation und Durchführung des 33. Bezirksmusikfestes des Bezirkes 4 Marktoberdorf benannt werden. Wir möchten uns deshalb bei allen unseren Freunden und Gönnern für ihre tatkräftige Unterstützung recht herzlich bedanken.

Möge die Freude und Begeisterung für das schöne Kulturgut Musik in unserer Gemeinde weiterhin erhalten bleiben.